Die HFAK im Überblick

Studienziel

An unserer Fachschule können Sie zwei Prüfungen ablegen: die Staatliche Abschlussprüfung und die Meisterprüfung im Augenoptiker-Handwerk. Beide Prüfungen ermöglichen es, sich als Augenoptiker/in selbstständig zu machen oder eine Leitungsfunktion in einem Augenoptikerbetrieb zu übernehmen. Nach dem erfolgreichem Fachschulabschluss ist der/die Absolvent/in berechtigt, die Berufsbezeichnungen "Staatlich geprüfter Augenoptiker/in" und "Augenoptikermeister/in" zu führen.

Studiendauer

Die Studiendauer beträgt 4 Semester. Jedes Semester umfasst ca. 20 Unterrichtswochen mit ca. 32 Wochenstunden.  

Auswahl der Bewerber

hoersaalDie Reihenfolge der Zulassung der Bewerber wird durch ein Auswahlverfahren geregelt, bei dem die Noten der Gesellenprüfung und der Berufsschule maßgeblich sind. Außerdem wird eine Gesellenzeit von mindestens 6 Monaten gefordert.

Ausstattung der Schule

Zahlreiche moderne optische Geräte, Werkstattmaschinen und Computer stehen für die Ausbildung zur Verfügung. Die seit dem Jahr 2000 getätigten Maßnahmen zur Modernisierung umfassen ein Volumen von mehr als 3 Mio. Euro. 

Schulgeld

Der Besuch der Höheren Fachschule für Augenoptik ist schulgeldfrei. Es wird nur ein Materialkostenanteil von € 62,- je Semester erhoben. 

 

Geschichte

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die deutschen Fachschulen in Jena und Berlin für Augenoptiker aus den westlichen Besatzungszonen nur schwer erreichbar waren, beschloss die Delegierten-Versammlung des Zentralverbands der Augenoptiker die Gründung einer verbandseigenen Fachschule in Köln. Am 4. Februar 1952 nahm sie ihre Tätigkeit in der Alten Universität in der Claudiusstraße auf.

Status und Finanzierung

Mit der Anerkennung als "Ersatzschule" im Jahre 1953 wurde die öffentliche finanzielle Förderung erhöht. Seit dieser Zeit wird der Schuletat vom Land NRW und vom ZVA gemeinsam getragen. Im Jahre 1960 erhielt die Schule den Status einer Höheren Fachschule. 1976 überschritt ihr Etat zum ersten Mal die Millionengrenze.

 

Eigenes Gebäude

1958 erfolgte der Umzug in das Gebäude am Bayenthalgürtel. Durch Zukauf und Umbau eines Nachbargebäudes sowie schließlich einer Erweiterung durch einen Neubautrakt im Jahre 1967 vergrößerte sich die Nutzfläche entsprechend der zunehmenden Zahl von Studierenden. Im Sommer 2001 wurde anstelle der alten Mensa ein Neubau mit Mensa und Praktikumräumen errichtet.

 

Schulleitung

Erster Direktor war Diplomoptiker Dr. Karl Schachtschabel. Im Jahre 1957 übernahm Prof. Dr.  Josef Reiner die Schulleitung.
Von 1989 bis 2015 hatte Priv. Doz. Dr. Wolfgang Wesemann dieses Amt inne.
Sein Nachfolger ist der langjährige Dozent der HFAK Dr. Andreas Berke.

 

Dozenten

Derzeit wird der Unterricht an der HFAK von 9 hauptamtlichen und 7 nebenamtlichen Dozenten erteilt.